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Deutsche Kindertraumahilfe

Große Elbstraße 47

22767 Hamburg

Ein mobiles Team unterstützt traumatisierte Kinder zu Hause

 

Seit Anfang 2014 werden traumatisierte Kinder im Großraum Hamburg von Experten im häuslichen Umfeld betreut. Das Hometreatment-Team des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Schulte-Markwort, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik wird finanziell von dem Verein HOME for kids e.V. getragen.

Traumatisierungen bei Kindern haben verschiedene Ursachen. So können beispielsweise der Tod oder die Krankheit von Eltern und Familienangehörigen, aber auch die Erfahrung von Gewalt zu psychischen Problemen führen. Die Behandlung der damit einhergehenden Auffälligkeiten erfolgt meist (teil-)stationär in einer Klinik. Doch gerade für langfristige Erfolge ist eine Betreuung im gewohnten Umfeld wichtig. Aus diesem Grund hat der Verein HOME for kids e.V. in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) das Projekt „Hometreatment“ gegründet.

Das Team (Dr. Johannes Vorst, Arzt und Maren Kraffczyk-Papenthien, Kinderkrankenschwester) wird tätig, wenn die behandelnden Kolleginnen und Kollegen aus der Klinik eine Indikation für das Hometreatment sehen und die betroffenen Familien einverstanden sind. Ziele des Hometreatments sind die sozialpsychiatrische Unterstützung bei der Umsetzung von Inhalten der stationären Therapie, die Begleitung in der Wiedereingliederung in den Alltag, die Stärkung der Kompetenzen und Fähigkeiten in den Familien sowie die Nutzbarmachung persönlicher und sozialer Ressourcen. Eine kinder- und jugendpsychiatrische Behandlung zu Hause im direkten Umfeld der betroffenen Familie ist sehr wirkungsvoll, denn ein Problem kann am besten dort bearbeitet werden, wo es entsteht. Doch leider werden psychologische Hausbesuche von den Krankenkassen noch nicht übernommen. Langfristig soll mit der Arbeit des mobilen Teams bewiesen werden, wie wichtig eine ambulante Betreuung für betroffene Kinder und Familien über den Klinikaufenthalt hinaus ist.

Ziel ist, Krankenkassen von dem Nutzen dieses Projektes zu überzeugen, so dass diese Leistung einer größeren Zahl traumatisierter Kinder zukommt. Doch bis das der Fall ist, sind weitere finanzielle Zuwendungen nötig.

Hometreatment – unser aktuelles Projekt

HOME for kids unterstützt die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie die Psychologie im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), die von Herrn Prof. Dr. med Michael Schulte-Markwort geführt wird. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie umfasst drei Stationen – eine für 6- bis 14-Jährige, eine für 14- bis 18-Jährige sowie eine für Akut-Patienten –, eine Tagesklinik sowie verschiedene Spezialambulanzen.

In der Anfangsphase wurden in sehr enger Kooperation mit Prof. Dr. Riedesser († 2008), seinerzeit Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), vorrangig dortige Projekte unterstützt und gefördert. So beispielsweise die Facharztausbildung einer jungen Palästinenserin, Dr. Areej Qasqas, die dank der Unterstützung durch HOME for kids im Jahr 2007 ihre fachärztliche Ausbildung erfolgreich abschließen konnte. Darüber hinaus wurden weitere, unterschiedlichste Maßnahmen am UKE gefördert, teilweise auch durch Sachspenden wie Spielzeug und Sportgeräte, die zur Unterstützung der ärztlichen Therapie benötigt werden.

In der Beratungsstelle Allerleirauh erfahren Mädchen und Jungen, die Opfer sexueller Gewalt wurden, Hilfe und Unterstützung, entweder telefonisch oder durch Gespräche vor Ort, in der Beratungsstelle. Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt auf der Prävention von sexualisierter Gewalt. Dafür organisiert der Verein Projekte an Schulen und führt Selbstbehauptungskurse für junge Mädchen durch. Außerdem begleitet der Verein das Opfer, falls Anzeige erstattet wird, während des gesamten Prozesses und steht ihm zur Seite.

Allerleirauh e.V., freier Träger der Hamburger Jugendhilfe, wurde 1987 von Frauen gegründet, die in der Mädchen- und Frauenarbeit tätig waren, und hat sich zum festen Bestandteil der psychosozialen Versorgung in Hamburg entwickelt. Die Beratungsstelle hilft Mädchen und Jungen, sich aus bestehenden Gewaltverhältnissen zu lösen und die Folgen der Gewalterfahrung zu verarbeiten. Auch die jeweiligen Bezugspersonen werden in diese Entwicklung miteingebunden.

Insbesondere die Telefon-Hotline von Allerleirauh wird intensiv genutzt. HOME for kids hat mit seiner Spende sichergestellt, dass einer dieser wichtigen Telefondienstplätze weiter erhalten bleibt.

Ankerland

Ein Unfall oder eine Naturkatastrophe, Gewalt oder Missbrauch – tagtäglich wird die Seele von vielen Kindern und Jugendlichen schwer verletzt. Und immer noch gibt es zu wenig therapeutische Hilfe. Denn die Zeit heilt nicht alle Wunden. Seit 2008 setzt sich ANKERLAND für die Behandlung dieser schwer traumatisierten Kinder und Jugendlichen ein.

Initiiert wurde Ankerland e.V. durch den Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Dr. med. Andreas Krüger, Experte für die Behandlung psychisch traumatisierter Kinder, Jugendlicher und deren Familien.

Seit 2016 betreibt der Verein aus Spendenmitteln das Ankerland Trauma-Therapiezentrum. Mehr als 50 Kinder werden dort mit einem erfahrenen Team aus Gesprächs-, Kunst-, Musik- und Körpertherapeuten wöchentlich behandelt und erhalten so eine faire Chance auf Heilung.

 

Damit das Therapiezentrum Gestalt annehmen konnte, hat HOME for kids mit einer Start-up-Spende geholfen.

Weitere Projekte
Weitere geförderte Projekte und Organisationen

  • Autonomes Frauenhaus in Oldenburg

  • Haiti Kinderhilfe

  • Caritas Verband Lauterbach

  • Löwenhaus in Hamburg-Harburg

  • Deutscher Kinderschutzbund Hamburg

  • Projekt „Kleine Engel“ in Namibia

 

Wir verstehen uns dabei als Mittler zwischen Spendern und Bedürftigen und sorgen dafür, dass die eingehenden Spenden entweder den Betroffenen selbst zukommen oder Dritt-Organisationen helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wichtig ist uns in jedem Fall, dass die Spenden in konkrete Projekte fließen.